FBW Freie Bürgerliche Wahlgemeinschaft Kitzingen e.V.
FW-FBW Freie Wähler – FBW Kitzingen e.V.

FBW Kitzingen

30. Mai 1948 > gegründet
Gründungsväter: Hans Guckenberger, Julius Kreßmann, Fritz Link, Kuno Meuschel,
Georg Paulus, Heinrich Spiegel, Fritz Völker


1948 – 1952 > „parteilos“ erfolgreich zur Kommunalwahl
Unter „parteilos“ (Wahlvorschlag Nr. 6), traten die Gründungsväter erstmals zur Kommunalwahl am 30. Mai 1948 an. Aus diesem „Bund der Parteilosen“ wurden dann in den Stadtrat Kitzingen gewählt: Hans Guckenberger, Kuno Meuschel, Heinrich Spiegel, Friedrich Tasch. Die Gemeinschaft engagierte sich ehrenamtlich für die Stadt Kitzingen und zum Wohle der Bürgerinteressen.


30. 03.1952 > Kommunalwahlen mit „Freie Bürgerliche Wahlgemeinschaft“
FBW - Einzug in das Kitzinger Stadtparlament mit sechs Sitzen,
Stadträte: Hans Guckenberger, Georg Paulus, Heinrich Spiegel, Friedrich Tasch, Fritz Völker, Hans Will
Hans Will übte jahrelang (09.05.1952 – 04.05.1960) das Amt des Bürgermeisters aus und war ebenso treuer Sachwalter der Wohnungssuchenden.


Stadtratsitze > Übersicht 1952 – 1984

1952 - 1956 > sechs Sitze
(Herren Guckenberger, Paulus, Spiegel, Tasch, Völker, Will)

1956 - 1958 > vier Sitze
(4 x FBW = Herren Julius Kressmann, Paulus, Tasch, Will)
+ 2 Sitze mit Georg Schardt / FDP und Hans Döll / Freie Siedlergemeinschaft = insges. 6 Sitze

1958 - 1960 > vier Sitze
(4 x FBW = Herren Kressmann, Tasch, Fritz Völker, Will) Paulus wg. Krankheit 04.03.58 zurückgetreten, dafür Fritz Völker.
+ 2 Sitze mit Georg Schardt / FDP u. Hans Döll /Freie Siedlergemeinschaft, = insges. 6 Sitze

1960 - 1966 > fünf Sitze
(Herren Alfred Hummel, Kressmann, Tasch, Völker, Georg Zepter)
+ 1 x Sitz mit Georg Schardt / FDP = insges. 6 Sitze

1966 - 1971 > vier Sitze
(Herren Hummel, Tasch, Zepter, Völker bis 16.09.71)
+ 1 Sitz mit Georg Schardt / FDP = insges. 5 Sitze

1971 – 1972 > vier Sitze
(Herren Hummel, Tasch, Zepter, Kurt Höcht ab 16.09.71)
+ 1 Sitz mit Georg Schardt / FDP = insges. 5 Sitze

1972 - 1978 > drei Sitze
(Herren Josef Biemüller, Hummel, Tasch)

1978 - 1980 > drei Sitze
(Herren Biemüller, Christian Meuschel, Tasch) Tasch verst. 06.04.80

1980 - 1984 > drei Sitze
(Herren Biemüller, Meuschel, Herbert Kleinschroth ab 17.04.80)



1952 – 1984 > FBW dritte Kraft im Stadtparlament
von 1952 bis 1984 war die „Freie Bürgerliche Wahlgemeinschaft e.V.“ die dritte Kraft im Stadtparlament neben CSU, SPD, FDP

1972 – 1990 > FBW stellte den 3. Bürgermeister
über 16 Jahre lang stellte die FBW den 3. Bürgermeister der Stadt Kitzingen mit
• Alfred Hummel von 14.03.1968 – 30.06.1972 und
• Josef Biemüller von 02.05.1978 – April 1990
Anmerkung: Heute lautet die Bezeichnung 2. Bürgermeister, d.h. 2. Stellvertreter des Oberbürgermeisters



1973 > 25 Jahre FBW – Freie Bürgerliche Wahlgemeinschaft
Im Mai 1973 feierte die FBW ihr 25-jähriges Bestehen mit einem Festakt und der Festrede durch den Ortsvorsitzenden Rechtsanwalt Alfred Hummel.


1973 > Satzung und Eintragung ins Vereinsregister
Die FBW erarbeitete eine Satzung und ließ diese ins Vereinsregister eintragen unter „Freie Bürgerliche Wahlgemeinschaft e.V.“


1998 > 50 Jahre FBW – „Freie Bürgerliche Wahlgemeinschaft e.V.“
Die „Freie Bürgerliche Wahlgemeinschaft e.V.“ feierte ihr 50-jähriges Bestehen am 18. Juli 1998, mit einem Festakt in der Rathaushalle in Kitzingen. Viele Gäste kamen und erfreuten sich an dem festlichen Programm.


1978 > Vergabe des „Kuno Meuschel-Preises“
Im Jahre 1978 wurde erstmals dieser Ehrenpreis vergeben. Auf Anregung des FBW-Mitgliedes und 3. Bürgermeisters Josef Biemüller, wurde der Ehrenpreis ins Leben gerufen und Kuno Meuschel, einer der Gründungsväter der „Freien Bürgerlichen Wahlgemeinschaft e.V.“ und engagiert für die Belange der Stadt Kitzingen, hat die Namenspatenschaft übernommen und die Ehrenpreisvergabe auch unterstützt. Damit war der „Kuno-Meuschel-Preis“ geboren. Kuno Meuschel ist am 04.11.1980 im Alter von 98 Jahren verstorben.

Ab dem Jahre 2003 erhielt der Ehrenpreis einen neuen Namen:
„Ehrenpreis der Freien Wähler – FBW Kitzingen e.V.“ ... mehr unter „FW-FBW Ehrenpreis“

Ehren-Preisträger seit 1978
1978 – 2002 „Kuno-Meuschel-Preis“
2003 – heute „Ehrenpreis der Freien Wähler – FBW Kitzingen e.V.“
mehr unter „FW-FBW Ehrenpreis“


1952 – 1984 > FBW dritte Kraft im Stadtparlament
Von 1952 bis 1984 war die „Freie Bürgerliche Wahlgemeinschaft e.V.“ die dritte Kraft im Stadtparlament neben CSU, SPD, FDP


1972 – 1990 > FBW stellte den 3. Bürgermeister
Über 16 Jahre lang stellte die FBW den 3. Bürgermeister der Stadt Kitzingen mit
Alfred Hummel vom 14.03.1968 – 30.06.1972 und
Josef Biemüller vom 02.05.1978 – April 1990.
Anmerkung: Heute lautet die Bezeichnung 2. Bürgermeister, d.h. 2. Stellvertreter des Oberbürgermeisters.


1984 > Beteiligung an Kreistagswahlen
Bei den Kommunalwahlen 1984 beteiligte sich die
„Freie Bürgerliche Wahlgemeinschaft e.V.“ erstmals auch an der
Kreistagswahl mit einer eigenen Kandidatenliste.


Kreistagssitze

1984 – 1990 > 2 Sitze
(Axel Schumacher, Rolf Biemüller)

1990 – 1996 > 2 Sitze
(Herren Schumacher, Friedrich Haag)

1996 – 2002 > 2 Sitze
(Herren Karl-Dieter Fuchs, Schumacher)

2002 – 2008 > 3 Sitze
(Barbara Wachter, Herren Fuchs, Haag)

2008 – 2014 > 4 Sitze
(Barbara Wachter, Herren Fuchs, Haag, Roland Kundmüller)

2014 – 2020 > 4 Sitze
(Jutta Wallrapp, Herren Karl-Dieter Fuchs, Wolfram Beha und Friedrich Haag.
Friedrich Haag rückte für Dr. Uwe Pfeiffle nach, der aus beruflichen Gründen (stv. Leiter Klinik Kitzinger Land), das Mandat nicht annehmen konnte.



FBW Stadtrats-Mandate

2001 > Wechsel in der FBW-Stadtrats-Fraktion
Nach 23 Jahren aktiver Tätigkeit im Stadtrat, gab Christian Meuschel aus beruflichen Gründen mit dem 01. Februar 2001, sein Mandat zurück.
Die Benennung des Nachrückers für Christian Meuschel gestaltete sich etwas schwierig. Erst der vierte „Nachrücker“ auf der FBW-Liste, Wolfgang Haupt, konnte mit dem 01. Februar 2001, das zu besetzende FBW-Stadtrats-Mandat annehmen.


2002 > FBW mit neuem Namen „Freie Wähler – FBW Kitzingen e.V.“
Im Jahre 2002 gab sich die „Freie Bürgerliche Wahlgemeinschaft e.V.“ einen neuen Namen. Mit Eintragung in das Vereinsregister war die neue Namensgebung bestätigt und amtlich: „Freie Wähler – FBW Kitzingen e.V.“


2002 – 2008 > Stadtrat
Bei der Wahl 2002 zum Stadtrat konnte die „Freie Wähler -FBW Kitzingen e.V.“ nur zwei Sitze erreichen und waren damit keine Fraktion mehr, nur noch eine „Gruppierung im Stadtrat“. Mit dem 16. Februar 2005 wechselte die langjährige CSU-Stadträtin Jutta Wallrapp zu „Freie Wähler – FBW Kitzingen e.V.“ Die FW-FBW war wieder eine Fraktion mit drei Sitzen im Stadtrat.


2008 – 2014 > erfolgreiche Kommunalwahlen für die FW-FBW
Erfolgreich war die „Freie Wähler - FBW Kitzingen e.V.“ bei den Kommunal-Wahlen im März 2008. Sie erreichte vier Sitze im Stadtrat, dazu einen Sitz mit dem Ortssprecher Hoheim. Von 2008 – 2011 stellte sie erstmals in der Geschichte der
Stadt Kitzingen, die 1. Bürgermeisterin mit Kathleen Regan.
Aus beruflichen Gründen – ab 01. Juli 2010 Dozentin an der Verwaltungsschule in Hof - gab Frau Kathleen Regan im Juli 2011 ihr Stadtratsmandat und damit verbunden das Mandat als Bürgermeisterin zurück. Es erfolgte eine Nachbesetzung bei der Fraktion der „Freien Wähler – FBW Kitzingen e.V.“ ab 07.07.2011, mit Manfred Freitag als „Nachrücker“.


Stadtratsitze > Übersicht ab 1984 bis heute

1984 - 1990 > 4 Sitze
(Herren Biemüller, Kleinschroth, Meuschel, Schumacher)

1990 - 1996 > 3 Sitze
(Barbara Wachter, Herren Meuschel, Schumacher),
+ 1 Sitz Ortssprecher Repperndorf mit Friedrich Haag

1996 - 2001 > 4 Sitze
(Barbara Wachter, Herren Haag, Schumacher, Meuschel bis 01.02.2001)

2001 - 2002 > 4 Sitze
(Barbara Wachter, Herren Haag, Schumacher, Wolfgang Haupt ab 01.02.2001)

2002 - 2005 > 2 Sitze
(Barbara Wachter, Friedrich Haag)

2005 - 2008 > 3 Sitze
(Friedrich Haag, Barbara Wachter, Jutta Wallrapp ab 16.02.2005)
ab 16.02.2005 ein Sitz mehr durch Parteiwechsel von Jutta Wallrapp

2008 - 2011 > 4 Sitze
(Damen: Wallrapp, Wachter, Friedrich Haag, Kathleen Regan bis 07.07.2011)
+ 1 Sitz Ortssprecher Hoheim mit Dieter Pfrenzinger

2011 - 2014 > 4 Sitze
(Damen: Wallrapp, Wachter, Herren Haag, Manfred Freitag ab 07.07.11)
+ 1 Sitz Ortssprecher Hoheim, Dieter Pfrenzinger

2014 – 2020 > 4 Sitze
Jutta Wallrapp, Dr. Uwe Pfeiffle, Manfred Freitag, Dietrich Hermann

„Freie Wähler – FBW Kitzingen e.V.“
eingetragener Verein

- die Stärke auf kommunalpolitischer Ebene -


sachlich keine Interessenabhängigkeit
unanhängig ohne Parteiverpflichtung
bürgernah das Ohr am Bürger in der Stadt und der Region


erstellt von Jutta Wallrapp
• seit 16.02.2005 FW-FBW Stadträtin, Fraktionsvorsitzende
• mit Unterstützung von Doris Badel, Leiterin des städt. Archivs
Kitzingen, 10.08.2011,
ergänzt: 01.05.2014